FEMALE LEADERSHIP

Auch wir kennen das Gesetz zu Frauenquote, für uns ist die Förderung unserer weiblichen Kolleginnen jedoch selbstverständlich und wir haben uns bereits vor der Verabschiedung dieses Gesetzes intensiv darum gekümmert. Dies sieht man an unseren Zahlen – auch wenn in Zukunft noch viel Arbeit auf uns wartet: In unserem Vorstand haben wir mit Andrea Bruckner eine bedeutende Vertreterin. Doch nicht nur im Vorstand sind Frauen gesetzt: Insgesamt 37 % unserer Belegschaft sind Frauen. Im Bereich Steuer- und wirtschaftsrechtlicher Beratung liegt der weibliche Anteil bei stolzen 52 %.

Das Thema „Female Leadership“ ist ein wichtiger Bestandteil unserer Führungskultur. Bei regelmäßig stattfindenden Workshops und Veranstaltungsformaten werden von unseren starken Partnerinnen, unseren Female Leaders, die unterschiedlichsten Aktionen und Ideen ins Leben gerufen, um Frauen in Führungspositionen zu fördern und zu unterstützen. Unser Einsatz trägt dazu bei, dass 37 % auf Management Ebene Frauen sind, auf Partnerebene liegt der weibliche Anteil bei 20 %.

WIR BEI BDO...

…sind fest davon überzeugt, dass bei der Zusammensetzung interdisziplinärer Teams eine ausgewogene Mischung der Geschlechter mit verschiedensten Kompetenzen, Werten und persönlichen Hintergründen eine wichtige Rolle spielt. Drei starke und erfolgreiche Female Leaders stellen wir Ihnen hier näher vor:

Alexandra Fotteler

ALEXANDRA FOTTELER

Da die Mutter von Alexandra berufstätig war und als Chefsekretärin arbeitete, hat sich schon sehr früh auch ihr Vater tagsüber um sie gekümmert. Nach vollendeter Nachtschicht ging er häufig mit ihr in ihrem Kinderwagen durch die Stadt spazieren. „Meine Eltern waren völlig selbstverständlich beide für mich da. Als mein Vater mich mit dem Kinderwagen durch die Stadt schob, kondolierten ihm Passanten, da sie dachten, meine Mutter sei wohl gestorben, berichteten mir meine Eltern, da dies Anfang der 70er Jahre ziemlich ungewöhnlich war. Meine Eltern erfreuen sich beide noch heute bester Gesundheit – meine Mutter war damals einfach nur bei der Arbeit“. Durch das frühe Rollenverständnis, dass auch Frauen berufstätig sein können, hat Alexandra früh erfahren, dass nicht nur Männer im Beruf die Richtung vorgeben und als Vorbild fungieren können. Heute, selbst in der Rolle einer Mutter und zudem noch Personaldirektorin, verbindet sie Beruf und Familie und beweist einmal mehr, dass auch Frauen in Führungspositionen einen großen Fußabdruck hinterlassen können.




Andrea Bruckner

ANDREA BRUCKNER

Ein sehr beeindruckendes Vorbild aus den eigenen Reihen für eine starke, erfolgreiche Frau mit Familie ist für uns Andrea Bruckner. Sie ist nicht nur die einzige Frau im BDO Vorstand, sondern erfüllt ihre Rolle als CDO, Leiterin der Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Vorsitzerin des IDW und Gastrednerin bei zahlreichen Veranstaltungen, mit Bravour. Doch eine Rolle, die sie besonders ernst nimmt und in die sie ihr ganzes Herzblut steckt, hat nichts mit Jahresabschlussprüfungen oder Due Diligence zu tun: Andrea Bruckner verbringt am liebsten Zeit mit ihrer 20-jährigen Tochter. Für sie widmet sich die Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin den vielen unterschiedlichen Aufgabengebieten, um ihr die Werte von Fleiß, Disziplin und Ausdauer schon früh mitzugeben. „Mir ist es wichtig, dass meine Tochter lernt, dass sich Erfolg nicht ohne Arbeit einstellt. Mein Mann ist mir dabei eine sehr große Hilfe. Mein Lieblingsmoment ist immer, wenn ich abends nach Hause komme und meine Tochter mir von ihrem Tag erzählt. Dann sitzen wir auch gern mal einige Stunden beim Abendessen und lachen viel gemeinsam.“




Simone Brenner

SIMONE BRENNER

Unsere Kollegin Simone Brenner folgte der offiziellen Einladung der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Frau Manuela Schwesig, zum Empfang anlässlich des Internationalen Frauentages. Dieser fand unter dem Motto #gemeinsam 30Jahre mit einer Ehrung der Frau des Jahres statt. Insbesondere für die Frauen in den neuen Bundesländern hat dieser Feiertag nach wie vor eine ganz besondere Bedeutung. Er steht für die Gleichberechtigung der Frau im Beruf, in der Gesellschaft und im Privatleben. Die Wiedervereinigung hat viele Dinge und Ansichten verändert, aber gerade in diesem Punkt waren die neuen Bundesländern weiter. Themen wie ein Krippen- oder Kitaplatz für jeden als gesetzlichen Anspruch, aber auch die Selbstverständlichkeit der vollen Berufstätigkeit als Frau und Mutter waren Dinge, die gerade durch ostdeutsche Frauen gelebt und weiter forciert worden sind. Viele Frauen nach der Wende hatten noch mehr Schwierigkeiten in ihren gelernten Berufen (Ingenieure oder technische Berufe) Arbeit zu finden und mussten in „Frauenberufe" umschulen. Heute brauchen wir Nachwuchs gerade in diesen Bereichen. "Der Abend war inspirierend auch für mich, weil ich persönlich natürlich genau für dieses offene Frauenbild stehe und bei BDO mich beruflich frei entwickeln konnte. Gerade die Erkenntnis, dass viele Dinge die heute schon normal sind beim Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau waren in Ostdeutschland gelebte Praxis, haben mich inne halten lassen. Ich werde mich lokal weiter im Rahmen von Mentoren-Programmen stark dafür machen, dass jede(r) sich trauen kann mehr Verantwortung zu übernehmen…", berichtet Simone Brenner über den Abend.